Das internationale Auktionshaus für den Kauf und Verkauf von Werken von Edward Gordon Craig
*  1872 London
† 1966 Vence


Sie möchten ein Werk von Edward Gordon Craig verkaufen?

Unverbindliches Angebot

Ich möchte zukünftig Angebote zu Edward Gordon Craig erhalten



Ketterer Kunst
Erfolgreich verkaufen
  • Ketterer Kunst ist führend in Modern & Contemporary Art und als einziges deutschsprachiges Haus unter den Top 10 weltweit (Platz 7 lt artprice 2022).
  • Spezialisierung auf international gefragte Künstler.
  • Maßgeschneiderte Vermarktungskonzepte und zielgerichtete Käuferansprache - weltweit.
  • Persönlicher und individueller Service.
  • Weltweite Sichtbarkeit für einen erfolgreichen Verkauf von Werken von Edward Gordon Craig.
  • Print-Kataloge: Als einziges Auktionshaus drucken wir den Evening Sale - Katalog in deutscher und englischer Version.

Edward Gordon Craig
Biografie
Edward Gordon Craig wird 1872 in Stevenage/Hertford als Sohn der Schauspielerin Ellen Terry und des Architekten, Bühnenbildners und Theaterdirektors Edward William Godwin geboren. Von 1889-97 arbeitet er zunächst als Schauspieler an Henry Irvings "Lyceum Theatre" in London und beginnt, eigene Figurinen und Bühnenbilder zu entwerfen. Er interessiert sich zunehmend für die Grafik und lässt sich ab 1893 von James Pryde, William Nicholson und William Rothenstein in der Holzschnitttechnik unterrichten. Craig erschafft in der Folgezeit unzählige Exlibris, Schauspielerporträts, Theaterprospekte und Buch-Illustrationen. In seiner Zeitschrift "The Page" erscheinen unter verschiedenen Pseudonymen eigene Grafiken. 1899 wendet sich Craig wieder dem Theater zu und gründet gemeinsam mit dem Komponisten Martin Fallas Shaw die "Purcell Operatic Society". Hier entstehen in den folgenden Jahren seine bedeutendsten Theaterarbeiten. Über die Bekanntschaft mit Harry Graf Kessler in Weimar erhält er Zugang zu bedeutenden Künstlern seiner Zeit und erzielt mit seiner programmatischen Schrift "The Art of the Theatre" seinen internationalen Durchbruch. Craig wird zum Reformator des von Abbildästhetik und Illusionismus beherrschten Bühnenbildes. Seine radikal neue Theaterkonzeption und seine abstrakte, auf Licht und Schatten basierende Bühnenästhetik konnte er zu Lebzeiten kaum umsetzen, wirkte aber mit seinem umfangreichen publizistischen Werk weit in das 20. Jahrhundert hinein. In zahlreichen Skizzen kann sich seine gestalterische Kraft voll entfalten, unabhängig von der praktischen Realisierbarkeit. Craigs Zeichnungen und Holzschnitte sind vom Stil der Jahrhundertwende geprägt und stehen mit ihrer dekorativen Linienführung, der Aufteilung der Fläche in klare Formen, der kontrastreichen Setzung von Licht und Schatten dem Jugendstil nahe. 1926 wird der Künstler für die Aufführung von Ibsens "Kronprätendenten" mit dem "Order of Knigths of Danneborg" geehrt. 1937 wird ihm der Titel "Royal Designer for Industry" verliehen. Craig lebt ab 1948 in Vence/Alpes Maritimes, wo er sich mit wissenschaftlichen Studien, Zeichnen, Schreiben, Sammeln und Entwerfen von Buchumschlägen befasst.